Vermeidung thermischer Verluste durch die Abgasanlage

Vermeidung thermischer Verluste durch die Abgasanlage

Die Bedeutung des Bauwerks Schornstein als mögliche Kältebrücke bei absolut dichten Gebäudehüllen ist umstritten. Die Verluste durch die Wärmeleitung der Abgasanlage von innen nach außen sind von mehreren Faktoren, sowohl den Schornstein als auch die Gebäudehülle betreffend, abhängig und nur vor dem Hintergrund der spezifischen baulichen Gegebenheiten zu bewerten.

Um dennoch die Übertragung von Wärme vom Gebäudeinneren nach außen durch den Schornstein, speziell durch den Außenmantel der Abgasanlage, zu vermeiden ist die Entkopplung (Unterbrechung des Schornsteinaußenmantels) oder die Einbeziehung des Schornsteins in die thermische Hülle des Gebäudes möglich.

Die Integration des Schornsteins in die gedämmte Gebäudehülle ist in Anbetracht des Umstands, dass der Schornsteinkopf in aller Regel im Außenbereich verkleidet wird, die kostengünstigste und mit dem geringsten montagetechnischen Aufwand verbundene Lösung. Bei der Montage der Unterkonstruktion für die Verkleidung des Kopfs wird eine entsprechende Mineralfaserdämmung eingebaut und der Schornsteinkopf, wie üblich verschiefert oder verblecht.

Die Hillen Schornstein-Außendämmung - Dämmt Schornsteine im Außen- und Kaltbereich.
Fix verlegt & verputzt

  • Schornstein-Dämmplatte auf die Schornsteinmaße zuschneiden.
  • Handelsüblichen Baukleber ja nach Beschaffenheit des Untergrunds vollflächig (ebene Untergründe) oder batzenförmig (unebene Untergründe) auftragen.
  • Platte am Schornstein fest andrücken
  • Dämmstoffkanten mit Putz-Eckschienen schützen
  • Mineralischen Putz auftragen, Amierungsgewebe nass in nass einlegen. Damit werden Putzrisse verhindert.

Alternativ zum Putz kann der Schornstein auch mit Gipskarton- bzw. Gipsfaserplatten verkleidet werden

 

 
 
 
 

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